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Hüttenrenovierung

Die im Waldpark Skiwiese befindlichen - früher Aussichtstempel genannten - größtenteils von dankbaren Kurgästen gespendeten und wie der gesamte Waldpark unter Denkmalschutz stehenden Hütten waren seit über 30 Jahren nicht mehr gepflegt und instand gehalten worden. Aus diesem Grund sind dringende Renovierungsarbeiten durchzuführen, die gewährleisten, dass die Hütten kommenden Generationen erhalten bleiben.

Die Bürgerinitiative Waldpark Skiwiese und der Kur- und Service-Betrieb (K+S) der Stadt Bad Nauheim führen die notwendigen Arbeiten gemeinsam aus.
Bei der Sanierung der Frauenwald-Hütte sah die Arbeitsteilung z.B. so aus, dass der Kur- und Servicebetrieb Dach und Fußboden und die BI mit Hilfe einer großzügigen Spende Bänke und Pfosten erneuerte.
Bisher sind Sanierungsarbeiten an Frauenwald-Hütte, Wilbrandt-Hütte und Weber-Hütte erfolgt.

Sanierung Frauenwald-Hütte(1) Sanierung Frauenwald-Hütte(3) Sanierung Frauenwald-Hütte(6) Sanierung Frauenwald-Hütte(4) Sanierung Frauenwald-Hütte(8) Sanierung Frauenwald-Hütte(9)

Im Jahr 2011 ließ die Stadt Bad Nauheim das Dach der Herfurth-Ruh durch den Kur- und Servicebetrieb neu eindecken. Der BI schwebt vor, auch die ursprünglich gerundete Fensterbank außen an der Hütte wieder so herzustellen, wie sie einmal war.

Zur Dacherneuerung eingerüstete Herfurth-Ruh

Die BI hofft, dass es der Stadt gelingt, auch das nicht mehr dichte und dringend reparaturbedürftige Dach und den Boden der Thaler-Hütte noch im Herbst 2012 zu sanieren.
Danach ist die ebenfalls dringend nötige Erneuerung der Bänke dieser Hütte durch eine großzügige Spende an die BI bereits gesichert.

Bei der Else-Ruh, die Konsul Herfurth – ein ehemaliger Kurgast – zum Gedächtnis seiner verstorbenen Frau errichten ließ, war die Schwelle der Rückwand weitgehend weggefault.

Deren Austausch wurde im Herbst 2011 mit mit der Auswahl eines geeigneten, bereits gefällten Eichenstammes aus dem heimischen Wald und dessen Transport mit einen Rückepferd zur Hütte begonnen. In fachmännischer Handarbeit wurde der runde Stamm zu einem Kantholz passenden Querschnitts zugearbeitet und anstelle des maroden Balkens eingebaut. Als nächstes ersetzten die Aktiven der Bürgerinitiative 30 fehlende und zerstörte Füllhölzer der Gefache. Zum Schluss erhielt die Hütte eine neue Sitzbank.

Unterstützt wurde die BI Waldpark Skiwiese durch eine großzügige Spende der ING-DiBa AG und die fachmännische Hilfe des Friedberger Schreinermeisters Hieronimus.

Die BI legt Wert darauf, dass die verwendeten Holzbaumaterialien, wie z.B. die aus einem Eichenstamm selbst zugearbeitete Schwelle der Else-Ruh, aus dem heimischen Wald, der FSC-zertifiziert ist, stammen.

Das historische Erscheinungsbild der "Aussichtstempel" soll dauerhalft erhalten bleiben und dem Wert des Kulturdenkmals "Waldpark Skiwiese" angemessen sein.

Hierzu ist die BI Waldpark Skiwiese auf weitere Spenden angewiesen, um die dringend notwendigen Arbeiten fortführen zu können.